Begeistert für Tiere!

Begeistert für Tiere!

Der Kölner Zoo ist einer der ältesten und beliebtesten Zoos in Deutschland. Über 10.000 Tiere sind im Zoologischen Garten der Domstadt zu Hause. Sein Leitspruch lautet : „Begeistert für Tiere.“

Besonders beliebt bei den Besuchern ist das im Jahr 2000 eröffnete Regenwaldhaus. Es zeigt Tiere und Pflanzen aus einem der bedrohtesten Naturparadiese der Erde, den Regenwäldern Südostasiens. So nutzen besonders Familien den Zoobesuch, um gemeinsam auf Spurensuche zu gehen. Sie erleben Zoolieblinge wie Elefanten, Löwen, Erdmännchen, Pinguine und Co. Zudem treffen sie faszinierende Tiere, die normalerweise weniger im Fokus stehen oder vom Aussterben bedroht sind. Dazu zählen Okapis, Geckos, Makis oder die Przewalskipferde.

In der 2014 neu erbauten und mit modernster Technik ausgestatteten Zooschule lernen jedes Jahr mehr als 20.000 Schüler, wie wichtig es ist, die Vielfalt der Natur zu schützen. Hier können Kindergartengruppen und Schulklassen den Biologieunterricht direkt im Zoo erleben. Je nach Altersklasse haben die Zoopädagogen unterschiedliche Unterrichtsmodule entwickelt, die den Kindern und Jugendlichen den Zoo und seine Bewohner näher bringen.

„Moderne Zoos wie unserer hier in Köln erfüllen vielfältige Aufgaben. Sie bieten Erlebnis- und Erholungswert, sensibilisieren die Besucher mit pädagogischen Konzeptenfür die Wichtigkeit von Natur- und Artenschutz und engagieren sich weltweit für den Erhalt der natürlichen Biodiversität. Unter dem Motto ,Begeistert für Tiere‘ hat sich der Kölner Zoo diesen Zielen voll verschrieben“, so Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg, Vorstände des Kölner Zoos.

Der Kölner Zoo engagiert sich bei rund 20 Artenschutzprojekten weltweit. Über 1,6 Millionen Euro hat er dafür in den vergangenen Jahren zur Verfügung gestellt. Ein Beispiel: In Brasilien erforschen Biologen mit kontinuierlicher finanzieller und fachlicher Unterstützung aus Köln, mit welchen Schutzmaßnahmen der Bestand des Großen Ameisenbären gesichert werden kann. Teil des Artenschutzengagements ist auch die Nachzucht bedrohter Tierarten. Ziel ist es, für genetisch variable und überlebensfähige Bestände in Menschenhand zu sorgen und nach Möglichkeit Tiere zur Auswilderung zur Verfügung zu stellen. Der Zoo stimmt sein Artenschutzengagement über nationale und internationale Verbände ab. Er ist Mitglied im Europäischen
Zooverband (EAZA) und dem Weltverband der Zoos (WAZA). Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel steht als WAZA-Präsident den Zoos weltweit vor.

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