Unsere Unternehmensgeschichte

Gegründet wurde die Handwerksbäckerei durch Franz Klein in Hürth-Kendenich im Jahre 1872. Nach dem Tod des Vaters 1927 über nahm Mutter Christine mit dem damals gerade erst 18-jährigen Wilhelm Klein die Leitung des Geschäftes. 1939 wurde der Sohn zur Wehrmacht eingezogen, so dass die Geschäftstätigkeit der Bäckerei zum Erliegen kam. Erst 1947, nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft, baute Wilhelm die Bäckerei als „Ausfahrgeschäft“ mit einem Mitarbeiter in Hürth-Stotzheim wieder auf. Ausgeliefert wurden frisches Brot und Brötchen.

In den Fünfziger Jahren wurde der Grundstein für die nächste Generation gelegt. Der erstgeborene Sohn Franz Heinz kam 1954 von der Höheren Handelsschule und nahm anschließend sein Studium auf.

Der Vater beschloss zu dieser Zeit, dass der Zweitgeborene Willi Heinz das Bäckerhandwerk erlernen sollte, und im Rahmen der damaligen Möglichkeiten die bestmöglichste Ausbildung erhalten sollte. Sohn Willi griff diese Idee mit Begeisterung auf und erarbeitete sich so dann bis zu seinem 30. Lebensjahr in 14 verschiedenen Betrieben das notwendige Rüstzeug für die Selbstständigkeit in Form einer breitgefächerten Ausbildung.

Anfang 1970 war es dann soweit. Gemeinsam mit seinem ersten Mitarbeiter und besten Freund Paul Pfundstein wurde das erste Ladenlokal in Kochstraße in Hürth-Efferen eröffnet. In den kommenden Jahren führte Willi Heinz das Geschäft getreu dem Leitsatz seines Vaters „Mache eine gute Ware und werde nicht zu teuer“ mit stetig wachsenden Umsätzen.

1980 gehörten zum Unternehmen drei Verkaufstellen und mit Beginn des Jahres 1988 waren es bereits sechs Stück. Aufgrund der nötig gewordenen Erweiterung der Produktionskapazitäten entschloss sich Willi Klein im gleichen Jahr zum Kauf eines Grundstückes im neuen Gewerbegebiet Hürth-Kalscheueren.

Auf knapp 10.000 qm wurde mit der gesamten Erfahrung aus 18 Jahren Selbständigkeit die neue Backstube geplant und exakt auf die Bedürfnisse der kommenden Jahre zugeschnitten. Bereits im Herbst 1988 erfolgte die Sitzverlegung in die Max-Plank-Straße. Das Unternehmen umfasste zum damaligen Zeitpunkt 10 Filialen. Trotz der stark erweiterten Produktionsmengen wurde seitens Willi-Heinz Klein das Hauptaugenmerk weiterhin auf frische handwerklich hergestellte Backwaren gelegt.

In der nächsten Generation trat 1995 Bäckermeister und Dipl.-Betriebswirt Oliver Claude Klein in das Unternehmen ein. Gemeinsam mit seinem Vater trieb er die Expansion und Modernisierung des Betriebes weiter voran. Doch auch in dieser Phase wurde nicht vom Qualitätsanspruch abgewichen. Der Lohn lies nicht lange auf sich warten. Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 für die Bereiche Entwicklung, Produktion, Versand und Vertrieb nach DIN ISO 9001 zertifiziert.

Im gleichen Jahr wurde die unternehmerische Initiative von Willi-Heinz Klein mit der Verleihung des „Wirtschaftspreises der Stadt Hürth“ für sein Lebenswerk gewürdigt.

Die Erfolgsgeschichte der Traditionsbäckerei nimmt aber auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts weiter ihren Lauf. In den folgenden Jahren wuchs das Filialenetz langsam und kontinuierlich auf 55 Betriebe an. Nichts desto trotz wurde der Focus weiterhin auf qualitative hochwertig handwerklich hergestellte Backwaren gelegt. Im Jahre 2007 zeichnete der Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks den Weihnachtsstollen der „Stadtbäckerei Hürth Klein´s Backstube“ zum zehnten Mal in Folge mit dem Prädikat „Gold“ aus.

Bis heute ist das Netz auf knapp 90 Filialen angewachsen. Von Erftstadt bis in den Kölner Osten, über Brühl bis nach Euskirchen besuchen täglich über 30.000 Kunden die Bäckereien und Kaffeehäuser der Klein´s Backstube und genießen die große Vielfalt des Sortiments.