Karnevalsgebäck – Traditionelles Brauchtum der jecken Tage!

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Karnevalsgebäck – Traditionelles Brauchtum der jecken Tage!

05
Feb
Feb 05 @ 07:00 am - Jan 01 @ 05:00 pm

Der Überlieferung nach ist das aus süßem Hefeteig mit einer Füllung aus Konfitüre bestehende Siedegebäck zur ´Fastnacht´ entstanden. Es ist ein Abschiedsgaumenschmaus für die nun folgenden fleischlosen sechs Wochen bis Ostersamstag. Es gibt regional unterschiedliche Namen. Der weitläufig bekannteste ist jedoch der ´Berliner Pfannenkuchen´, kurz Berliner, Pfannenkuchen oder auch Berliner Ballen und Krapfen genannt.

Einer Legende nach sind die Berliner im Jahre 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden worden, der als Kanonier unter ´Friedrich dem Großen´ dienen wollte. Leider wurde er als wehruntauglich beurteilt, durfte aber schließlich trotzdem als Feldbäcker beim Regiment bleiben. Als Dank erfand er das runde Hefegebäck in Form einer Kanonenkugel!

Charakteristisch für den Berliner ist die helle Naht, welche durch das Ausbacken des mit Butter und Ei angereicherten süßen Hefeteigs im heißen Fett entsteht. In Klein‘s Backstube werden die Berliner dann mit feinster Zentis-Erdbeer-Konfitüre oder leckerem Eierlikör gefüllt und anschließend per Hand gezuckert oder mit einer kakaohaltigen Fettglasur bestrichen und geschmackvoll dekoriert.

Es gibt sie je nach Region in verschiedenen köstlichen Variationen: In Franken und Schwaben wird traditionell Hagebuttenmark in die Krapfen gespritzt. In östlichen Ländern ist Pflaumenmus sehr beliebt, in Süddeutschland, Österreich und Südtirol wird Marillenkonfitüre bevorzugt. Eines ist ihnen aber allen gemein: Neben dem köstlichen Geschmack sorgen sie für eine hervorragende Grundlage zum ausgelassenen jecken Treiben!

Joode Appetit!

Details

Beginn:
5. Februar /7:00
Ende:
1. Januar 2020 /17:00
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Stadtbäckerei Hürth
Max-Planck-Str. 42
Hürth,